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In Millionen Kinderzimmern auf der ganzen Welt stehen ihre Bücher und begeistern nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern. Allen Werken Astrid Lindgrens ist eines gemeinsam: Kindliche Phantasie stellt sich humorvoll und einfallsreich der Erwachsenenwelt entgegen. In ihrem Lieblingsbuch „Michel aus Lönneberga“ finden sich Geschichten, die Lindgrens Vater seinen Kindern erzählt hatte.

 
 
 

Ein fünfjähriger Tausendsassa

Michel ist ein fünfjähriger Junge, der auf dem Hof Katthult in dem schwedischen Dorf Lönneberga lebt – zusammen mit Vater Anton, Mutter Alma, Schwester Klein-Ida, dem Knecht Alfred und der Magd Lina. Er ist ein wilder und eigensinniger Junge. Mit seinen Streichen hält er ganz Katthult und manchmal sogar ganz Lönneberga auf Trab, wobei seine Mama stets betont, dass er ein „netter kleiner Junge“ ist. Eigentlich ist er das auch, ein liebenswerter, hilfsbereiter kleiner Tolpatsch mit recht ungewöhnlichen Methoden zu helfen und einem sehr eigenwilligen eigenen kleinen Dickschädel. Deshalb ist es eigentlich auch besser, frisch gemachte Klöße vor ihm in Sicherheit zu bringen oder ihm wirklich eindringlich zu verbieten, Klein-Ida Mariannelund von der Fahnenstange aus zu zeigen. Und dass ihm Papa im Wege steht, wenn er gerade eine große Suppenschüssel vor sich herträgt, ist schließlich nicht seine Schuld. Dass man ihn als Strafe im Schuppen einsperrt, das ist einfach eine Gemeinheit. Dort sitzt er dann und schnitzt kleine Puppen. Und weil er dauernd etwas anstellt und oft im Schuppen sitzt, ist mit der Zeit eine richtige Puppensammlung entstanden.

Für Kinder ab etwa 4 Jahren.

Regie: Cornelia Bitsch

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